Am vergangenen Wochenende fand das internationale Neujahrsturnier in Chemnitz statt. Die Masters vom SV Halle starteten in der Altersklasse Ü50, in der acht Mannschaften gemeldet hatten. Nach einem Unentschieden und einem Sieg in der Vorrunde gewann das Team um Coach Marco Lösche das Spiel um Platz 3 gegen Zwickau souverän mit 6:1.

Das internationale Turnier in Chemnitz hat mittlerweile Tradition und hatte in diesem Jahr seine 9. Auflage. In der Altersklasse Ü30 und Ü50 waren letztlich jeweils 7 Teams am Start. Die gemäß Spielplan vorgesehene Auftaktpartie der Hallenser gegen Gotha fiel aus, da das Team aus Gotha kurzfristig abgesagt hatte. Somit stand mit Offenbach der dreimalige Sieger der letzten Jahre in der Ü50 auf dem Programm. Die Partie hatte alles, was ein Wasserballspiel sehenswert macht. Nach ausgeglichener erster Halbzeit stand es 2:2. In der 2. Hälfte konnten die Hallenser aufgrund ihrer konditionellen Überlegenheit auf 4:2 davonziehen. Halle hatte trotz Führung zahlreiche Überzahlspiele ungenutzt gelassen und dann waren es „nur noch“ 2:30 Minuten auf der Uhr. Eigentlich zu machen! Aber die Offenbacher nutzen ihre Konterchancen eiskalt aus und erzielten in der letzten Minute den Ausgleich zum 4:4. Enttäuschung auf Seiten der Hallenser, hatte man das Spiel doch leichtfertig aus der Hand gegeben. Im 2. Vorrundenspiel trafen die Saalestädter auf das tschechische Team aus Děčín, das seine Auftaktbegegnung gegen Offenbach mit 1:7 verloren hatte. Also war klar, dass ein Sieg mit mehr als sechs Toren her musste, um ins Finale einziehen zu können. Halle begann gut und lag Mitte der ersten Hälfte mit 2:0 vorn. Danach wurden abermals zu viele Chancen in Überzahl nicht genutzt und die Tschechen glichen mit einem Wurf von der Mittellinie eine Sekunde vor Halbzeit zum 2:2 aus. Aber wer die halleschen Wasserballer kennt, weiß dass die nie aufgeben. In der 2. Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor und Halle lag zur Hälfte mit 5:2 vorn. Alles war drin, aber Děčín konnte aufgrund einer unglücklichen Abwehrsituation auf 3:5 verkürzen. Egal, Halle kämpfte und spielte weiter nach vorn. Letztlich gewannen die Männer um Coach Marco Lösche mit 7:3. Damit war das Finale leider verpasst, aber das Spiel um Platz 3 sicher.

In der Vorrundengruppe 2 ging es noch spannender zu. Während das Team aus Prag alle Begegnungen  gewinnen konnte, kämpften die Teams aus Zwickau, Burg und Dresden um Platz 2. Letztlich war es Zwickau, die aufgrund der besseren Tordifferenz in das Spiel um Platz 3 einzogen. Die Hallenser waren eh vorgewarnt und zeigten dem Team aus Zwickau von Beginn an, wer hier den „Bronzeplatz“ holen will (Halbzeit 3:0 für Halle). Auch in der 2. Halbzeit ließ das Team um Coach Marco Lösche nicht nach und konnte auf 5:0 davonziehen, ehe dem Team aus Zwickau der Anschlusstreffer gelang. Am Ende gewannen die Hallenser deutlich mit 6:1 und belegten damit Platz 3. Im Finale siegten die Prager mit 4:2 gegen Offenbach.

Ein großer Dank für eine geniale Organisation an die Chemnitzer! Insbesondere die Abendveranstaltung in Hartmannsdorf war nochmal ein Highlight für alle Vereine und ging bis in die frühen Morgenstunden.

Für die Halle-Masters spielten: Thomas Gohrke, Peter Gaudig (4), Heiko Wünsch (4), Frank Fahrig,  Steffen Bielke, Thomas Struffmann,  Tim Sachadae (5), Tom Beinert (1), Peter Brode, Heiko Zantop (3).

Thomas Gohrke
(09.01.2018)

Traditionell fand am vergangenen Wochenende das Turnier um den Dr. Lothar Oelmann-Pokal in Leipzig statt. Aufgrund kurzfristiger Absagen der Mannschaften aus Gotha und Dresden-Löbtau musste der ursprüngliche Spielplan geändert werden. Neben dem Gastgeber HSG TH Leipzig Masters war nur das Team der Masters-Mannschaft aus Halle angereist. So einigten sich beide Teams auf zwei Spiele mit jeweils 4 x 5 Minuten Spielzeit.

Die SV Halle-Masters konnten wegen ferienbedingter Ausfälle und einer langen Verletztenliste lediglich mit 7 Spielern antreten. Das hieß also kein Wechselspieler und somit durchspielen. Die Hallenser gingen mit vollem Elan in die erste Begegnung und konnten sich bis zur Halbzeit eine beruhigende 7:1-Führung herausspielen. Gerade in dieser Phase klappte bei den Hallensern nahezu alles. Aus einer sicheren Abwehr starteten die Männer um Coach Hermann Klöpper immer wieder sehenswerte Gegenangriffe, die teilweise durch schön herausgespielte Überzahltreffer abgeschlossen werden konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Leipziger nicht viel entgegenzusetzen. Im dritten und vierten Viertel kamen die Leipziger etwas besser ins Spiel, so dass die erste Partie mit 12:2 (4:0, 3:1, 3:1, 2:0) an die Saalestädter ging.

In Spiel 2 änderte sich zunächst wenig. Im ersten Viertel lagen die Masters vom SV Halle bereits mit 4:1 vorn, ehe die Leipziger im zweiten Spielabschnitt zu immer besseren Abschlüssen kamen (Halbzeit 7:3 für Halle). In den letzten beiden Vierteln ließen sowohl die Kräfte als auch die Konzentration bei den Hallensern etwas nach. Das Abwehrverhalten war nicht mehr ganz konsequent, so dass Leipzig zu einigen sehenswerten Treffern aus der Distanz kam. Im Angriff wurden einige 100%-ige Chancen liegen gelassen, was letztlich zum Endergebnis von 12:7 (4:1, 3:2, 1:1, 4:3) führte. Dennoch waren Team und Coach Hermann Klöpper mit dem Abschneiden hoch zufrieden. Die Halle-Masters holten den Pokal beim Dr. Lothar Oelmann-Gedächtnisturnier damit zum dritten Mal in Folge und wollen auch im nächsten Jahr wieder antreten.